Geschichte

 

Die erste urkundliche Erwähnung als „Driebescheit“ findet sich 1293 in einer Schenkungsurkunde durch Wirich von Daun, Burgherr auf Wilenstein, an die Mönche des Zisterzienserklosters Eußerthal.

Die Burg Wilenstein wurde schon im 12. Jahrhundert von den Grafen von Saarwerden zum Schutz und zur Verwaltung des großen Waldgebietes errichtet. Ab 1174 nannte sich ein Geschlecht belegbar nach dem Wilenstein.

Das mittelalterliche Trippstadt bestand aus einer Ansammlung kleiner, hüttenartiger Gebäude aus einfachen Grundmauern mit aufgestellten Holzständern und lehm- oder lehmstrohverkleidetem Flechtwerk. Im 17. Jahrhundert wurden Trippstadt und die Burg Wilenstein fast gänzlich niedergebrannt und verwüstet.

Zu wirtschaftlichem Aufschwung kam Trippstadt im 18. Jahrhundert durch Waldwirtschaft und die Trippstadter Eisenwerke, die durch die Freiherren von Hacke gegründet wurden. 1764 ließ Freiherr Franz Karl Joseph von Hacke das Trippstadter Schloss als „Maison de Campagne“ erbauen und einen englischen Landschaftspark um das Schloss anlegen.

Im Jahr 1804 erwarb Ludwig Gienanth die zuvor gepachteten Eisenwerke im Karlstal zusammen mit der Wilensteiner Mühle und etlichen Ländereien.

Mitte des 19. Jahrhundert wurde der Trippstadter Wald, das Schloss und vier Forstämter an den bayrischen Staat veräußert. Darauf hin wurde das Trippstadter Schloss renoviert und eine Waldbauschule zur Ausbildung von Revierförstern wurde eröffnet.

Heute hat die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft ihren Sitz im Trippstadter Schloss und Trippstadt ist in erster Linie ein Wohn- und Erholungsort.